Geschichte

 

Unsere Volksschule befindet sich in Göpfritz/Wild.
Unsere Marktgemeinde liegt im nördlichen Waldviertel (Niederösterreich). Die Schüler unserer Schule kommen aus folgenden Orten:

  • Almosen
  • Breitenfeld
  • Georgenberg
  • Göpfritz/Wild
  • Kirchberg/Wild
  • Merkenbrechts
  • Scheideldorf
  • Schönfeld
  • Weinpolz

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Bis zum Jahre 1774 gab es in Österreich keine Schulpflicht. Vor 1774 konnten, nach 1774 mussten die Kinder aus Göpfritz nach Kirchberg in die Pfarrschule gehen.
Nach Errichtung der Pfarre Göpfritz/Wild 1783 wurde bald der Unterricht hier unter dem Patronatsherrn des Stiftes Geras aufgenommen. 1787 wurde mit dem Bau einer Volksschule begonnen.

Vor Fertigstellung des Schulgebäudes wurde der Unterricht in Bauernhäusern erteilt, erster Schullehrer in Göpfritz war Lorenz Schild. Das Jahr 1869 brachte im Reichsvolksschulgesetz die achtjährige Schulpflicht, dadurch wurde auch ein Ausbau des Schulgebäudes in naher Zukunft notwendig. 1890 legte das Stift Geras das Patronat zurück.

1905 wurde das Schulhaus gründlich renoviert und wegen der hohen Schülerzahl wurde eine zweite Lehrerstelle genehmigt. Die Schule blieb aber wegen Raumnot einklassig. 1909 beauftragte der Bezirksschulrat den Bau einer zweiten Klasse, es wurde das Wirtschaftshaus Nr. 13 angekauft und umgebaut. Am 6. November 1910 wurde das neue Schulhaus eingeweiht. Die Schule wurde zweiklassig geführt, 116 Schüler wurden unterrichtet.
1921 wurde die Schule dreiklassig mit 125 Kindern. Das elektrische Licht wurde 1929 ins Schulhaus eingeleitet.

Ab Herbst 1945 wurde die Schule einklassig geführt , die Schülerzahl betrug 118. Erst ab 1946 konnte die Schule wieder zweiklassig geführt werden, 1947 wieder dreiklassig mit 123 Kindern. 1953 wurden Wasserklosette eingebaut.

1960 erhielten die Klassen neue Fußböden, die Elektroleitungen wurden unter Putz gelegt und neue Schulmöbel wurden angeschafft. 1971 entstand im Zuge von Umbauarbeiten im Stockwerk aus der Schulwartwohnung die dritte Klasse, es wurden auch neue Fenster und neue Türen eingesetzt. Die Volksschulen Scheideldorf und Weinpolz wurden geschlossen, 1965 wurde die Schule Merkenbrechts stillgelegt und die Unterstufenschüler der drei Orte wurden nun Göpfritz zugeteilt. Durch die Zusammenlegung wurde die Schule dreiklassig.

1976 wurden in der leerstehenden Leiterwohnung ein Handarbeitsraum, ein Turnraum und ein Lehrerzimmer eingerichtet, 1977 ersetzte man das schadhafte Ziegeldach durch ein Eternitdach.

Ab 1979 wurde an der VS Göpfritz der Samstag für schulfrei erklärt.
Mit dem Schuljahr 1980/81 wird die Schule mit 75 Schülern vierklassig, der Schwimmunterricht wird seit 1989 geführt. Im Schuljahr 1990/91 wird mit dem Bau des Turnsaales begonnen, Eröffnung ist im Mai 1991; der neue Turnsaal wird auch von verschiedenen Vereinen genützt.
Im Schuljahr 200/01 stehen die ersten Computer, gebraucht und geschenkt bekommen, in den Klassenzimmern.

Durch die Schließung der Volksschule Kirchberg/Wild bekam die Schule ab September 2001 24 Kinder dazu und hatte nun einen Schülerstand von 77 Kindern.

Am 26. September 2001 wurde der Elternverein gegründet, erster Obmann ist Stefan Haider, Stellvertreter Franz Rabl. Im Juni 2003 bekam die Schule vom Elternverein eine Sprunggrube und eine Gartenlaube gespendet.

Im Schuljahr 2004/05 besuchen 81 Schüler die Volksschule .
Da die Schule seit 1976 kaum verändert wurde und die Raumansprüche heute ganz andere sind, sind Renovierung und Ausbau der Schule notwendig geworden. Nach vielen Gesprächen mit den Gemeindevertretern kam es am 24. Juli 2003 zu einer ersten Begehung, der eine zweite am 24. September folgte.

Vor dem Umbau war nur eine winzige Kanzlei vorhanden, ein geeignetes Lehrerzimmer und Lehrmittelzimmer fehlten ebenfalls. Ferner sollte ein Werkraum eingerichtet werden, auch einen eigenen Garderobenraum gab es nicht.

Verschiedenste Pläne wurden ausgearbeitet, wobei sogar die Einbeziehung des Dachraumes angedacht wurde; schließlich entschied man sich, im ersten Stockwerk in Richtung Schulgarten auszubauen.
Es entstand ein neues Lehrerzimmer, eine neue Kanzlei und ein Lehrmittelzimmer. Weiters fand eine Renovierung von Gängen und Klassenzimmern statt, und die WC-Anlagen und Fußböden wurden erneuert, Lärmschutzdecken inklusive neuer Beleuchtung wurden montiert. Im Erdgeschoß konnten eine Zentralgarderobe und ein Werkraum errichtet werden. Neue Fenster mit Sonnenschutz wurden eingesetzt und der Eingangsbereich komplett erneuert.

Für uns Lehrer und die Schüler ist die neu renovierte Schule ein Ort zum Wohlfühlen geworden, wo man gern arbeitet und sich aufhält; die Aufteilung der Räume ist bestmöglich gelungen. Wir sind Herrn Bmstr. Erich Mautner und dem Schulausschuss dankbar für ihr offenes Ohr, für die gute und harmonische Zusammenarbeit und wir sind froh, dass unsere Wünsche und Vorstellungen so weit wie möglich berücksichtigt wurden.